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Stellenanzeige

Referent (m/w/d) Referat 44 »Krisenmanagement, Bund-Länder-Zusammenarbeit«

Stelleninformationen

Sächsisches Staatsministerium des Innern
Qualifikationsebene: Master, Diplom (Universität), Magister, Staatsexamen und vergleichbar
Dienstort: Dresden
Anstellungsverhältnis: unbefristet

Bewerbungsfrist: 17.08.2022

Kennziffer: 1138

Bewerbungsadresse

Sächsisches Staatsministerium der Innern
Personalreferat
Wilhelm-Buck-Straße 2
01097 Dresden

E-Mail: bewerbungen@smi.sachsen.de

Das Referat 44 des Sächsischen Staatsministeriums des Innern ist verantwortlich für das Krisenmanagement im Katastrophen- und im Krisenfall im Freistaat Sachsen. Zu den Aufgaben gehören u. a. die Koordinierung der Stabsarbeit mit dem Verwaltungsstab des Freistaates Sachsen, die Krisenkommunikation und die abteilungsinterne Stabsarbeit. Ein weiteres Themenfeld bilden die Übungen, darunter zählen bspw. die fachliche Begleitung der Landeskatastrophenschutzübung sowie der länderübergreifenden Krisenmanagement-Exercise (LÜKEX) und die Abstimmung von ressortübergreifenden Übungen unterhalb der Katastrophenschwelle. KRITIS (Kritische Infrastrukturen) bilden einen aktuellen Schwerpunkt des Referates mit der Planung einer Koordinierungsstelle zur Bund-Länder-Zusammenarbeit. Grundsätzlich wird die Bund-Länder-Zusammenarbeit auch bei den Themen Hilfeleistungsersuchen, Strahlenschutz sowie bei Großschadensfällen durch das Referat 44 federführend bearbeitet.

Zu Ihren Arbeitsaufgaben gehören insbesondere:

  • Organisation, Planung und Konzeption zu Kritischen Infrastrukturen (KRITIS),
  • Leitung in der Koordinierungsstelle Kritische Infrastrukturen (KOST
    KRITIS),
  • Mitarbeit im Rahmen der Vorbereitung und Durchführung LÜKEX,
  • Mitwirkung bei allgemeinen Katastrophenschutz-Planungen sowie Risiko- und Gefahrenanalysen,
  • Bund-Länder-Zusammenarbeit in verschiedenen Gremien,
  • Bearbeitung von Hilfeleistungsersuchen und
  • Stabsarbeit.

Die Aufgabenerfüllung erfordert die Fähigkeit, auch in Stresssituationen analytisch, vernetzt und insbesondere kreativ zu denken und gedanklich zu abstrahieren.

Zwingende Voraussetzung für die o. a. Stelle sind (bitte Nachweise beifügen):

  • der Abschluss als Volljurist (m/w/d) oder
  • ein abgeschlossener Diplom- oder Masterstudiengang oder vergleichbarer Abschluss in den Bereichen Rechts-, Politik- oder Wirtschaftswissenschaften, Zivil-/Katastrophenschutz oder einem diesen Studiengängen vergleichbaren Studiengang an einer Universität, einer Technischen Hochschule oder anderen wissenschaftlichen Hochschule oder
  • ein abgeschlossener Masterstudiengang in diesen Studiengängen an einer Fachhochschule
  • sowie eine mehrjährige (mindestens zwei Jahre) Berufserfahrung in der Stabsarbeit in den Bereichen Brandschutz, Feuerwehr, Rettungsdienst, Katastrophenschutz oder im THW oder in der Bundeswehr.

Von Vorteil sind:

  • Schwerpunktkenntnisse und -fertigkeiten in den Bereichen Krisenmanagement  oder Kritischer Infrastruktur,
  • Erfahrungen und Qualifikationen in der Stabsarbeit in Krisenstäben, vorzugsweise auf Landes- oder Kommunalebene,
  • berufliche Erfahrungen im Projektmanagement in aktuellen Krisenlagen.

Wir bieten

  • ein abwechslungsreiches und verantwortungsvolles Tätigkeitsfeld,
  • bedarfsorientierte Fortbildungsmöglichkeiten,
  • ein Job-Ticket der Deutschen Bahn bzw. des jeweiligen Verkehrsverbundes im Freistaat Sachsen,
  • flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten sowie
  • verschiedene Angebote und Kurse im Rahmen des Gesundheitsmanagements.

Der Dienstposten ist der zweiten Einstiegsebene der Laufbahngruppe 2 zugeordnet. Für Beamte unterliegt der Dienstposten der Bandbreitenbewertung (A 13/A 15). Die Vergütung für Tarifbeschäftigte erfolgt nach Entgeltgruppe 14 des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L, https://www.tdl-online.de/tv-l/entgelttabellen).

Auf die bevorzugte Berücksichtigung von schwerbehinderten Menschen bei Vorliegen gleicher Eignung wird geachtet. Schwerbehinderte Menschen oder ihnen Gleichgestellte, die die o. g. Voraussetzungen erfüllen, werden daher ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Der Bewerbung ist ein Nachweis der Schwerbehinderung oder Gleichstellung beizufügen

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