Stellenanzeige
Professur Sozialwissenschaften (W2)
Stelleninformationen
Bewerbungsadresse
Was Sie bei uns machen:
− Lehrveranstaltungen im Bereich Sozialwissenschaften mit den Schwerpunkten Soziologie und sozialwissenschaftliche Methoden entsprechend der Prüfungsordnung gestalten und anbieten,
− Lehrmittel erstellen, bereitstellen und aktualisieren,
− das Studium im Aufgabenbereich zur Unterstützung der polizeilichen Praxis weiterentwickeln,
− Leistungsnachweise sowie Prüfungsaufgaben erstellen und diese bewerten sowie in Prüfungsgremien mitwirken,
− Bachelor- und Masterarbeiten betreuen,
− Studierende studienbegleitend fachlich betreuen,
− Studieninteressierende beraten und ggf. in Auswahlverfahren mitwirken,
− an der Entwicklung und Fortschreibung von Studiengängen, Studien-, Aus- und Fortbildungsplänen sowie neuen Lehr- und Lernformen mitwirken und
− sich in der akademischen Selbstverwaltung engagieren.
Schwerpunkt Ihrer Tätigkeit werden Lehr- und Prüfungsaufgaben sein. Darüber hinaus begrüßen wir es, wenn Sie die anwendungsorientierte Polizei- und Sicherheitsforschung der Hochschule der Sächsischen Polizei (FH) unterstützen und sich im Sächsischen Institut für Polizei- und Sicherheitsforschung (SIPS) engagieren. Wir gehen ebenso davon aus, dass es für Sie selbstverständlich ist, auch in anderen Fachgebieten (u. a. Medien, Kommunikation, Psychologie, Führungsmanagement) Lehr aufgaben zu übernehmen und im Bereich der Aus- und Fortbildung mitzuarbeiten.
Über uns:
Die Hochschule der Sächsischen Polizei (FH) bietet das Bachelorstudium und das erste Studienjahr des Masterstudiums der Fachrichtung Polizei an und ist für die Ausbildung an den Polizeifachschulen, die zentralen Fortbildungen der Polizeibediensteten des Freistaates Sachsen sowie die gesamte Nachwuchswerbung und -gewinnung verantwortlich. Mit dem Sächsischen Institut für Polizei- und Sicherheitsforschung (SIPS) besteht zudem ein inter- und multidisziplinäres Forschungsinstitut, das sich der anwendungsorientierten Polizei- und Sicherheitsforschung widmet. Der Studienbereich 1 „Gesellschaftswissenschaften“ widmet sich den Lehr- und Forschungsgebieten, die sich im polizeilichen Kontext mit den vielfältigen Phänomenen des sozialen Zusammenlebens beschäftigen. Dazu zählen Interkulturelle Kompetenz, Politikwissenschaft, Psychologie, Soziologie und Sprachen. Den Studierenden werden die Herausforderungen des sozialen Wandels und gesellschaftspolitische Themen vermittelt, die für ihre Arbeit im Polizeivollzugsdienst zu berücksichtigen sind.
Was Sie mitbringen müssen:
Die formalen Voraussetzungen für die Berufung ergeben sich aus § 59 SächsHSG. Ihre Bewerbung findet daher Berücksichtigung, wenn Sie über
− ein abgeschlossenes sozialwissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom-, Magister oder Masterabschluss),
− pädagogische Eignung und hochschuldidaktische Kenntnisse,
− besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit (in der Regel nachgewiesen durch eine Promotion) und
− besondere Leistungen bei der Anwendung oder Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden in einer in der Regel fünfjährigen beruflichen Praxis, davon mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereichs, verfügen.
Ihre didaktische Eignung ist durch eine Probelehrveranstaltung nachzuweisen.
Die Tätigkeit setzt eine ohne Bedenken abgeschlossene Zuverlässigkeitsüberprüfung nach dem Sächsischen Gesetz zur Regelung polizeilicher Zuverlässigkeitsüberprüfungen (SächsPolZÜG) voraus. Geeignete Bewerberinnen/Bewerber (m/w/d) müssen bereit sein, sich dieser Überprüfung zu unterziehen.
Besonders geeignet sind Sie bei:
− Lehr- und Praxiserfahrungen im Bereich der Sozialwissenschaften, idealerweise mit Bezug zur Polizei und zum Sicherheitsmanagement,
− Erfahrungen bei der Entwicklung und Einführung neuer Lehr-Lern-Formen sowie digitaler Lehrformate,
− Nachweis Ihrer wissenschaftlichen Kompetenz durch Forschungsprojekte und Publikationen im Bereich der Kriminologie, Kulturwissenschaften, Psychologie, Politikwissenschaft und Soziologie.
Was wir Ihnen bieten:
− gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch z.B. flexible Arbeitszeitgestaltung und die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten,
− ein Jobticket der Deutschen Bahn bzw. des jeweiligen Verkehrsverbundes im Freistaat Sachsen,
− vielfältige Fortbildungsmöglichkeiten zur fachlichen Weiterentwicklung,
− die Teilnahme an Maßnahmen des Behördlichen Gesundheitsmanagements und
− die Möglichkeit, mit dem hochschuleigenen Forschungsinstitut zusammenzuwirken.
Bei Erfüllung der persönlichen und fachlichen Voraussetzungen erfolgt die Berufung auf die Professur im Beamtenverhältnis auf Lebenszeit nach Besoldungsgruppe W2 Sächsisches Besoldungsgesetz (SächsBesG). Alternativ erfolgt die Einstellung in einem unbefristeten Beschäftigungsverhältnis.
Das Sächsische Staatsministerium des Innern ist bestrebt, den Anteil der Frauen zu erhöhen und fordert daher Frauen ausdrücklich auf, sich zu bewerben.
Wir konnten Ihr Interesse wecken?
Dann freuen wir uns über die Zusendung Ihrer vollständigen Bewerbungsunterlagen (inkl. Lebenslauf, Bewerbungsschreiben, Abschlusszeugnissen und so fern vorhanden aktuellen Leistungsnach-weisen wie Beurteilungen, Arbeitszeugnissen etc. sowie ggf. dem Einverständnis zur Einsicht in die Personalakte) bis zum 29. Mai 2026 unter der Kennziffer 1713 an das:
SÄCHSISCHE STAATSMINISTERIUM DES INNERN
Personalreferat
Wilhelm-Buck-Str. 2
01097 Dresden
bzw. per E-Mail als PDF-Datei an bewerbungen@smi.sachsen.de.
(Bitte fassen Sie die Anlagen in einer Datei mit einer Größe von maximal 10 MB zusammen.)
Ansprechpartner:
Herr Prof. Dr. Thieme Tel.: 035891 462822
Frau Petzold Tel.: 0351 56433535